Der Immobilien Kredit
Den Traum vom Eigenheim erfüllen sich immer mehr Menschen, aber nur die wenigsten finanzieren diesen einfach aus dem vorhandenen Eigenkapital.
So gut wie immer muss ein Kreditinstitut hinzugezogen werden, welches die fehlenden Mittel durch eine Finanzierung bereitstellt.
Bei der Auswahl der Finanzierung gibt es viele Möglichkeiten.
Die klassischen Varianten
Die bekanntesten Immobilien Kredite sind der Bausparvertrag und das Hypothekendarlehen. Beim Bausparvertrag wird die benötigte Summe nicht sofort zur Verfügung gestellt,
der spätere Kreditnehmer muss zunächst einen Teil der Summe ansparen, bis der Bausparvertrag zuteilungsreif wird.
Dafür wird die restliche Summe dann zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung gestellt.
Bausparverträge lassen sich bei allen Bausparkassen abschließen. Hypothekendarlehen bekommt der Kreditnehmer bei den Kreditinstituten.
Bei einem Hypothekendarlehen lässt sich die Bank in der Abteilung 3 des Grundbuchs eintragen,
sie erhält dadurch das Recht, die Immobilie bei der Nichtzahlung von Raten zur Zwangsversteigerung auszuschreiben.
Die exotische Variante
Eine weitere Möglichkeit für einen Immobilien Kredit bietet ein
Fremdwährungsdarlehen.
Bei diesem eröffnet das Kreditinstitut ein Darlehenskonto in einer fremden Währung,
meistens Schweizer Franken oder japanische Yen. Die Bauzinsen für diese Währungen liegen sehr niedrig (ca. 3% bzw. 2%) und
dadurch kann der Kreditnehmer viel Zinsen einsparen. Allerdings muss er dafür das Währungsrisiko in Kauf nehmen,
verändern sich die Wechselkurse der Währungen, zahlt er unter Umständen plötzlich mehr als für einen klassischen Immobilien Kredit.
Diese Kreditart eignet sich eher für etwas risikofreudigere Kreditnehmer, die auch bereit sind, in bestimmten Fällen mehr zu zahlen.
Für einen Fremdwährungskredit ist allerdings immer ein Eigenkapital von mindestens 30% anzusetzen,
so dass sich dieser Immobilien Kredit nicht für jeden eignet.
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